In diesem Blog geht es um Geistheilung, Bewußtseinstransformation und Spiritualität. Ich möchte theoretische Infos geben und von eigenen Erfahrungen berichten. Alle Rechte für eigene Texte und Bilder liegen bei mir.
Heute wurde ich gefragt, wie man mit Farben bei Schmerzen helfen kann. Da es vielleicht mehrere Menschen gibt, für die das interessant ist, erscheint meine Antwort hier im neuen - alten :) - Weblog.
Also, was kann man aus Sicht der Geistheilung bei Schmerzen machen?
Ganz generell gibt es zwei verschiedenen Möglichkeiten, an Schmerzen heranzugehen.
· Die eine Möglichkeit besteht darin, den Schmerz rauszuziehen. Dazu braucht es ein wenig geistheilerische Vorkenntnisse, die hier im Blog nicht so gut zu vermitteln sind.
· Die zweite Möglichkeit ist die, dass man den Schmerz mit Farben „behandelt“.
Grundsätzlich ist das Schmerzerleben etwas sehr Komplexes und auch sehr Individuelles. Wir alle nehmen Schmerzen anders wahr. Was ich vielleicht gerade noch erträglich finde, kann für jemand anderen absolut unerträglich sein. Dann spielt z.B. das Schmerzgedächtnis eine Rolle. Auch gibt es so was wie eine Schmerzspirale, in der der Schmerz sich regelrecht verselbständigt und durch Medikamente nicht mehr so recht kontrolliert werden kann.
Jeder Schmerz ist charakteristisch. Es gibt laute und leise Schmerzen, solche, die pochen, solche, die stechen, solche, die brennen. Manchmal ist ein Schmerz dumpf, dann wieder spitz.
Ich glaube, wir alle kennen diese unterschiedlichen Qualitäten von Schmerzen.
Jetzt gehe ich mal einen Schritt weiter und versuche, einem Schmerz eine Farbe zuzuordnen. Da gibt es einen Schmerz, der ist z.B. rot. Nehmen wir an, es sei ein lautes, grelles Rot. Vermutlich wird dieser Schmerz brennen oder immer wieder ganz plötzlich aufflammen.
Ein anderer Schmerz ist orange. Er ist etwas heller als der rote. Vielleicht nicht ganz so brennend, vielleicht sticht der mehr.
Und dann gibt es dumpfe und dunkle Schmerzen, die man mit Braun, Grau oder gar Schwarz zusammen bringt. Solche Schmerzen sind in der Regel chronische Schmerzen.
Kurz und gut: die meisten Menschen können dem Schmerz, den sie gerade empfinden, eine Farbe zuordnen.
Nun ist die Überlegung folgende. Wenn ein Schmerz für mich eine ganz bestimmte Farbe hat, wenn ich dem Schmerz eine Farbe zuordnen kann, dann sollte er durch die Komplementärfarbe – Komplementärfarben, sind die Farben, die sich im Farbkreis gegenüberstehen - neutralisiert werden können. Und das funktioniert in der Tat.
Im Farbkreis stehen sich z.B.
ROT - GRÜN
BLAU - ORANGE
GELB - VIOLETT
gegenüber.
Hier ein paar Links aus dem Netz, wo man sich schnell mal die Komplementärfarben anschauen kann:
http://lehrerfortbildung-bw.de/kompetenzen/gestaltung/farbe/kontrast/komp-kon/
http://www.bettinawiedig.de/bilder/Farbkreis_goethe1.gif
http://www.elmar-baumann.de/fotografie/bgtutorial/abbildungen/farbkreis-komplementaer.gif
Ganz konkret gehe ich jetzt so vor.
Ich assoziiere zu dem Schmerz, den ich empfinde, z.B. die Farbe ROT.
Dann visualisiere ich die Komplementärfarbe dazu. Das ist bei ROT die Farbe GRÜN.
Ich kann mir nun vorstellen, dass ich die schmerzende Körperstelle mit einem weichen, grünen Verband umhülle. Um den Verband zu befestígen, binde ich noch ein feines goldenes Band drum herum.
Auch die Vorstellung eines angenehm lindernden, grünen Balsams, den ich behutsam auf die schmerzende Stelle streiche, mag gut sein.
Oder ich stelle mir eine Lampe vor, die sanftes, grünes Licht auf die schmerzende Stelle strahlt.
Da mag jeder das Bild finden, das für ihn stimmig ist. In der Regel stellt sich eine Linderung der Schmerzen schnell ein.
Wenn ich zu dem Schmerz ein Braun, ein Grau oder ein Schwarz assoziiere, dann deutet das – wie schon gesagt – auf ein chronisches Geschehen hin. Da muss erst mal Licht in das Schmerzgeschehen kommen, damit etwas in Bewegung kommt. Licht: das bedeutet, ich visualisiere goldenes oder silbernes Licht, mit dem ich die schmerzende Stelle bestrahle. Ob ich Gold oder Silber wähle, da verlasse ich mich auf mein Gefühl. Gold ist wärmer, Silber eher kühlend und desinfizierend. Kommt der stagnierende Prozess in Bewegung, dann spüre ich erneut nach, welche Farbe jetzt passt und wähle zur Behandlung die Komplementärfarbe.
Wichtig: das Schmerzgeschehen kann sich während eines Behandlungsprozesses verändern. Ich gehe immer vom momentanen Gefühl aus.
Noch ein Tipp:
· Bei Halsschmerzen, die einen rot brennenden Charakter haben, stelle ich mir vor, ein grünes Bonbon zu lutschen, das silbernen Partikelchen enthält. Grün – Komplementärfarbe zu Rot - nimmt den Schmerz und wirkt heilend, Silber desinfizierend. Um den Hals wickle ich tatsächlich ein grünes Tuch oder visualisiere n mir eines.
Denjenigen, die das ausprobieren wollen, wünsche ich viel Erfolg und vor allem, eine möglichst schnelles Nachlassen der Schmerzen.